Fitness für Körper und Geist – 5 Tipps für ein gesundes Gehirn

In Mindset von Martin KrowickiKommentieren

Gehirn fitness

Wer bis ins Alter fit und gesund bleiben möchte, sollte nicht nur den Körper, sondern auch das Gehirn regelmäßig beanspruchen und trainieren.

Genau wie die Muskeln des Körpers regelmäßig trainiert und bewegt werden müssen, benötigt auch das Gehirn ausreichend Beanspruchung und Training, um möglichst lange gesund und fit zu bleiben.

Viele Menschen sorgen sich im Bezug auf das Altern darüber, nicht mehr klar denken zu können, die Erinnerungsfähigkeit zu verlieren und eventuell sogar an Krankheiten wie Demenz zu erleiden.

Glücklicherweise konnten Studien bereits beweisen, dass es möglich ist, den Alterungsprozess des Gehirns und unsere biologische Uhr zu verlangsamen und bestimmte Krankheiten wie Demenz vorzubeugen.

Mit ein paar Tipps hält man die grauen Zellen gesund und bleibt damit auch im Geiste fit.

5 Tipps für ein fittes Gehirn

Unser Gehirn braucht viele verschiedene Reize, um Abbauprozesse so gering wie möglich zu halten.

Die folgenden 5 Tipps können Dir dabei helfen.

Gehirn Gesundheit

Knifflige Spiele und Rätsel helfen, das Gehirn fit und gesund zu halten.

# 1 – Gehirnjogging mit Übungen und Spielen

Verschiedene Übungen und Spiele, die speziell das Gehirn beanspruchen und Denkprozesse fördern, unterstützen dabei, die Konzentrationsfähigkeit, das Gedächtnis und viele weitere Aufgaben des Gehirns zu verbessern und zu trainieren. Einige Spiele wurden speziell zur Verlangsamung des Alterungsprozesses und zur Knüpfung neuer Verbindungen im Gehirn entwickelt. So etwa Apps wie MyBrainTraining.

Es enthält endlose Rätsel und Logikspiele, die die Konzentration und das Denkvermögen auf verschiedene Weisen jeden Tag auf ein Neues beanspruchen und trainieren.

Zahlreiche weitere Spiele wie Schach, Kreuzworträtsel, der Rubik’s Cube und auch Strategie-Videospiele sowie Kartenspiele können einen positiven Einfluss auf das Gehirn nehmen. So etwa das beliebte Casinospiel Blackjack, in dem Spieler die beste Strategie einsetzen, um ihre Gewinnchancen zu erhöhen. Wer die Blackjack Regeln gründlich lernt und herausfindet, wann man halten oder ziehen, verdoppeln oder teilen sollte und welches die besten Setzstrategien sind, der kann sich einen Vorteil verschaffen und den Dealer schlagen.

Strategisches Denken, sowie analytische und logische Fähigkeiten werden benötigt, sodass das Spiel nicht nur Spaß macht, sondern auch das Gehirn aktiv und gesund hält.

#2 – Neue Hobbies und Sprachen erlernen

Besonders effektiv im Herstellen neuer Verknüpfungen im Gehirn, erweist sich das Erlernen neuer Fähigkeiten und das Annehmen neuer Hobbies. Wie etwa Neurowissenschaftler der York University in Kanada herausfinden konnten, sind Gehirne, die mehrere Sprachen verstehen, gesünder.

Beim Sprachenlernen werden viele neue komplexe Fähigkeiten wie Grammatik und Vokabeln erlernt, die die kognitiven Fähigkeiten herausfordern. Das Erlernen neuer Sprachen hält damit bewiesenermaßen das Gehirn fit. Gleiches gilt für das Erlernen eines neuen Musikinstruments, das als Krafttraining für das Gehirn angesehen werden kann. Es handelt sich um eine der wenigen Tätigkeiten, die alle Areale des Gehirns beansprucht.

Wie Studien ergeben konnten, ist es egal, in welchem Alter man mit dem Musizieren beginnt, denn auch im höheren Alter können positive Effekte erkannt werden. Stärkere Verbindungen der Areale werden hergestellt, die Konzentrationsfähigkeit wird gesteigert, die Aufmerksamkeit geschärft und viele weitere hervorragende Wirkungen werden möglich.

#3 – Körperlich aktiv bleiben

„Wer rostet, der rastet.“ Dieser Spruch gilt für den Körper genauso wie für das Gehirn. Mediziner sind sich einig, dass die Bewegung einer der wichtigsten Faktoren zur Prävention von Demenz ist.

Körperliche Aktivität wirkt sich damit nicht nur gut auf unsere Muskulatur aus und hält die Knochen und Gelenke stabil und gesund, sondern unterstützt auch unser Gehirn.

Dabei sind es bereits kleine Änderungen im Alltag, die eine positive Wirkung auf unseren Geist haben. Selbst regelmäßige Spaziergänge, eine Runde mit dem Fahrrad, der Besuch im Schwimmbad oder das Treppensteigen helfen bereits, den Geist auf Trab zu halten. Wer gerne Sport treibt, tut mit seinem Ausdauer- und Krafttraining nicht nur dem Herz und Körper etwas Gutes, sondern unterstützt auch das Bilden neuer Zellen im Gehirn.

Die Bewegung kurbelt die Durchblutung des Gehirns an, fördert das Wachstum und die Bildung von neuen Verbindungen und steigert die Konzentrationsfähigkeit. Selbst wer erst im Alter mit dem Sport beginnt, kann das Denkvermögen verbessern.

Koordinations- und Ausdauertraining konnten sich in vergangenen Untersuchungen als besonders hilfreich für ein verbessertes Erinnerungs- und Lernvermögen erweisen.

#4 – Eine gesunde und ausgewogene Ernährung einhalten

Das Gehirn muss stets mit reichlich Energie versorgt werden, um leistungsfähig zu bleiben. Diese Energie erreicht unseren Kopf durch unsere Ernährung. Um auch im Geiste fit und gesund zu bleiben, ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung daher unerlässlich.

Etwa ein eiweißreiches Frühstück kann uns direkt am Morgen mit langanhaltender Energie versorgen und sättigen. Es sollen sogar bis zu 30 Prozent unserer aufgenommenen Kalorien sein, die unser Gehirn verbraucht. Besonders die mediterrane Küche hat sich als Gehirn-freundlich erwiesen.

Diese enthält viele gute Öle mit einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, sowie viel Gemüse, Fisch, Früchte und Proteine aus Pflanzen. Auch B-Vitamine sind besonders wichtig für das Gehirn. Wer oft erschöpft ist und sich nicht konzentrieren kann, könnte hier eventuell einen Mangel aufweisen. Auch Beeren und Blattgrün sollen besonders gut für das Gehirn sein.

Eine Studie konnte zudem herausfinden, dass dunkle Schokolade (in Maßen) dem Kopf guttut, denn die Kakaoflavanole fördern die Erinnerung und kognitive Fähigkeiten. Mit einer gesunden Ernährung sieht man also nicht nur gut aus, sondern bleibt auch körperlich und geistig fit.

Fit und gesund

Sich regelmäßig mit Freunden und Familie zu treffen und auszutauschen bereichert das Gehirn.

#5 – Das soziale Umfeld pflegen

Soziale Interaktion mit anderen Menschen ist besonders gut und absolut unerlässlich für das Gehirn. Anstatt also das ganze Wochenende mit Netflix auf der Couch zu verbringen, ist es besser für den Geist, sich mit Freunden zu treffen und auszutauschen.

Das Zuhören und Formulieren von Antworten verlangt dem Gehirn einiges ab und hält es fit, denn derartige Dialoge sind für uns unvorhersehbar und benötigen daher besonders viel Aufmerksamkeit. Zudem hilft das Gefühl der Zugehörigkeit und emotionale Verbindungen, Demenz und Depressionen zu vermeiden.

Das Gehirn profitiert durch die Bereicherungen, die ein gepflegtes Umfeld unserem Leben bringt, wie gemeinsame Erfahrungen, tiefgründige Gespräche, gegenseitige Anregungen und geteilte Projekte. Der Erfahrungsschatz wird größer und unsere kognitiven Reserven gestärkt. Selbst tägliche Gespräche mit dem Nachbarn und an der Kasse im Supermarkt können das Gehirn bereichern.

Fazit – Nicht nur der Körper braucht Training

Genau wie unsere Muskeln tägliche Bewegung benötigen, um stark und aktiv zu bleiben, benötigt auch unser Gehirn Training, um bis ins Alter gesund und fit zu sein.

Wer seinem Geist etwas Gutes tun möchte, sollte daher auf diese fünf Tipps im Alltag achten.

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