Booste deine Produktivität durch eine Morgenroutine

Wolken

Es gibt viele Gründe für die Gestaltung deiner Morgenroutine. Der Hauptgrund liegt in einem hohen Anstieg der Produktivität über den Tagesverlauf. Viele erfolgreiche Menschen schwören auf die Morgenroutine – auch du kannst dieses Potential nutzen. In diesem Artikel erfährst du, warum eine Morgenroutine in Zukunft dein wichtigstes “Tool” für deine Produktivität sein wird. Außerdem zeige ich dir eine verblüffend einfache Möglichkeit damit zu beginnen.

„Morgenmuffel-Sein“ kann man erlernen

Viele Jahre habe ich den Morgen mit etwas schlechtem assoziiert – vom Wecker angeschrien werden, aus dem gemütlichen Bett quälen und über die unangenehmen Aufgaben des Tages grübeln. An Produktivität war zu dieser Zeit überhaupt nicht zu denken.

Eine Art Morgenroutine haben wir ja eigentlich immer, aber meist ist es die Routine ein Morgenmuffel zu sein. Der Morgen ist einfach ein notwendiges Übel – schwermütig und freudlos. Ich bin überzeugt, dass dies erlernte Verhaltens- und Gewohnheitsmuster sind. Eine Routine oder Gewohnheit beginnt oft mit einem Reiz und endet mit der Reaktion (Reiz – Reaktion). In unserem Leben sind wir auf viele Dinge konditioniert. Am Beispiel der Morgenroutine ist das Klingeln des Weckers der erste Reiz unseres Tages. Meist sind wir darauf konditioniert, dass infolgedessen ein Gedankenmuster aus negativen Emotionen in unserem Gehirn abläuft.

Katze am Morgen

„Oh nein, schon wieder Montag. Wo ist das Wochenende hin?“

„Jetzt muss ich mich durch acht Stunden Arbeit quälen bis endlich Feierabend ist.“

„Warum kann ich nicht einfach liegen bleiben?“

Diese negativen Gedankenmuster sind erlernt. Deshalb ist es wichtig die Sichtweise auf den Morgen zu verändern und eine neue Reaktion auf den Reiz des Weckers zu programmieren.

Die positive Einstellung am Morgen finden

Eine Morgenroutine zu haben, erschien mir staubig und langweilig. Doch mittlerweile wächst das Interesse an der schönsten Zeit des Tages. Immer mehr Bücher und Blogbeiträge werden veröffentlicht.

Ich bin mittlerweile sehr dankbar und froh, meinen Morgen verändert zu haben und zu einer Zeit zu machen, auf die ich mich freue. Mittlerweile sehe ich den Morgen als Chance mein Leben zu strukturieren und voran zu bringen. Die Morgenroutine ist für mich eine Säule für Zufriedenheit und Produktivität geworden.

Es kann nicht sinnvoll sein, sich jeden Morgen ins Leben zu quälen und zombieartig à la Walking Dead zur Kaffeemaschine zu schleppen. Wie sollen wir mehr vom Leben bekommen, wenn wir uns Nutella auf ein fades Toast schmieren und dies als Frühstück bezeichnen? Ein derartiger Zustand ist nicht erstrebenswert und verschenkte Lebenszeit.

Ein schlechter Start in den Morgen zieht sich durch den ganzen Tag und schränkt deine Produktivität und Lebensfreude ein. Betrachte doch mal die Sichtweise in diesem Zitat:

Produktivität

Wäre es nicht schön, wenn du diese Tageszeit endlich genießen könntest? Es ist doch erstrebenswert mit einem guten Gefühl in den Tag zu starten. Vor dem Frühstück kannst du schon mehr erreichen als ein Großteil deiner Mitmenschen. Du kannst schon die ersten kleinen sportlichen Übungen integrieren, endlich beginnen zu meditieren oder etwas neues zu Lernen.

Es ist ganz einfach – nutze diese Chance!

Der Booster für mehr Produktivität – Erfolgreiche Menschen schwören auf die Morgenroutine

Es gibt mittlerweile viel Wissen darüber, dass die Tätigkeiten am frühen Morgen ein Geheimnis erfolgreicher Menschen ist. Für Menschen wie Warren Buffet, Steve Jobs, Barack Obama oder Benjamin Franklin hat(te) die Morgenroutine einen hohen Stellenwert in ihrem Leben.

Tim Ferris, der Meister der Produktivität, hat die Geheimnisse erfolgreicher Menschen in seinem Buch Tools der Titanen* beschrieben. Dazu gehört auch, dass erfolgreiche Menschen eine Morgenroutine haben. Also warum nochmal machst du nicht dasselbe? Es ist doch fahrlässig auf ein derartiges Tool für Produktivität zu verzichten.

Gründe für eine Morgenroutine gibt es viele:

  • Entspannung und Stressreduktion
  • Erhöhung von Produktivität
  • mehr Energie für den Tag
  • Steigerung von Konzentration und Motivation
  • Reduzierung von brain fog – dem Nebel vor den Augen
  • Schaffung eines positiven Mindsets
  • endlich die guten Vorsätze erfüllen (mehr lesen, meditieren, Sport)

Routine schützt vor Entscheidungsermüdung

Morgenroutine Entscheidungsermüdung

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die Morgenroutine einen festen Ablauf beinhaltet. Dies hat den positiven Effekt, dass du keine Energie aufbringen musst um Entscheidungen zu treffen. Du musst nicht deine Gedanken dafür verschwenden, um zwischen den vielen Möglichkeiten zu entscheiden. Die Morgenroutine ist ein fester Ablauf, den du beinahe automatisiert ablaufen lässt. Dieser Ablauf bewahrt dich vor der sogenannten decision fatigue, der Entscheidungsermüdung. Wenn du du dir zum Beispiel schon am Abend dein Frühstück überlegt hast und vielleicht schon die Zutaten bereit gelegt hast, ist dir diese Entscheidung für den nächsten Morgen bereits abgenommen.

Dein Start in die Morgenroutine – Kleine Dinge bewirken Großes

Ich habe dir einen einfachen Trick versprochen mit der Morgenroutine zu starten und hier ist er:

Tim Ferriss verdeutlicht in seinem zuvor erwähnten Buch, dass es die einfachen Dinge sind, die im Leben viel Benefit bringen. Im Buch zitiert er den US Navy-Admiral McRaven:

„Wenn Sie jeden Morgen Ihr Bett machen, werden Sie die erste Aufgabe des Tages erledigt haben. Es erfüllt Sie mit einem gewissen Stolz und gibt Ihnen die Motivation, eine weitere Aufgabe zu erledigen, und dann noch eine, und noch eine. Am Ende des Tages sind aus dieser einen erledigten Aufgabe viele Aufgaben erwachsen. Das Bettmachen wird auch der Tatsache Nachdruck verleihen, dass die kleinen Dinge im Leben durchaus wichtig sind.“

Das Bettmachen steht in diesem Beispiel als Beginn eines produktiven Tages. Angesichts der großen Projekte und Aufgaben, die uns im täglichen Leben begegnen, kann das Bettmachen doch sehr beruhigend sein und dir das erste Glücksgefühl des Tages verschaffensei auch mal stolz auf die kleinen Dinge im Leben.

Es ist ein Anfang

Wie du siehst, kannst du ganz einfach damit beginnen deine Morgenroutine zu gestalten. Das Bettmachen ist ein Anfang und du kannst die Routine nach und nach ergänzen.

Fang da an, wo du gerade stehst. Wenn dein Morgen so aussieht, wie ich ihn oben beschrieben habe, dann ist es ein erster und einfacher Schritt das Bett zu machen. Es gibt viele weitere Möglichkeiten deine Produktivität und deine Lebensfreude durch Morgenroutinen zu steigen.

Zitat Mao tse-tung

Du musst auch nicht zwangsläufig ein Frühaufsteher sein. Wenn du einen Job hast, indem du bis spät abends arbeiten musst, lassen es deine Lebensumstände oft nicht zu, früh aufzustehen. Die Morgenroutine beginnt mit der Zeit des Aufwachens. Wichtig ist, dass du dir überhaupt eine Morgenroutine angewöhnst.

Keep it simple – 3 Grundregeln

Entscheidend dabei ist, dass du deinen Morgen nicht gleich überlädst. Die Magie des Morgens soll ja schließlich nicht verpuffen. Deshalb halte ich mich an drei Grundregeln zur Gestaltung der Morgenroutine:

1) Realisierbar – halte die Morgenroutine einfach! Drei Aufgaben reichen zunächst.

2) Sinnhaft – fülle sie mit Inhalten, die dir einen Nutzen bringen! Lese etwas, bewege dich kurz und ernähre dich gesund.

3) Motivierend – die Morgenroutine sollte Lust auf den Tag machen. Tue Dinge, die dich stolz machen.

Nun kennst du zunächst die wichtigsten Gründe die für eine Morgenroutine sprechen. Es macht keinen Sinn die ersten Stunden des Tages zu vergeuden. Also pack es an!

Fällt es dir manchmal schwer Motivation zu finden? Hier zeige ich dir 8+1 Methoden für das richtige Mindset.

Ich wünsche dir einen guten Start in den Tag,

Martin

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